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Holger Warning:Eine wirklich tolle, abwechslungsreiche und luftig...
Holger Warning:Sehr lohnende Route. Im oberen Teil ist der Fels l...
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Stefan Sonneborn:ups der blog ist eigentlich für die Via Fedele am...
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...

Romi:Bin schon etwas neidisch...

Gruß

Cordless String Trimmer:
Vorsicht in den oberen Seillängen: viele Verhauer...
Klettern:Eigentlich sieht die Route (der Beschreibung nach)...
string trimmer Ratings:Good. sehr früh einzusteigen!! ...

 
 


Drei Zinnen - Große Zinne (Nordwand) Hasse Brandler

Schwierigkeit: VIII und VIII-

Höhenunterschied: 500 m

Dauer: 6-10 std.

Seillängen:17 zum Ringband

Kletterstrecke: 550m

Eröffnet: Hasse, Brandler, Löw, Lehne, 1958
 Hasse Brandler

Die Nordwände der Drei Zinnen gehören zu den berühmtesten Kletterwänden der Welt. Die Direttissima - also die direkte Linie - mitten durch die größte der Zinnen ist ein Superklassiker allerersten Ranges ist. Nicht nur aufgrund ihrer Position - auch wegen der relativ homogenen und anhaltend interessanten Kletterei mit atemberaubend viel Luft unterm Hintern, die selbst in den Dolomiten ihresgleichen sucht, ist die Hasse-Brandler an der Großen Zinne eine der besten Extremklettereien der Alpen.

 

Die Hasse Brandler verläuft links der Comici-Führe durch die überhängenden Teile der Nordwand, in 17 Seillängen gelangt man auf das große Band, auf dem dann meist ausgequert wird (da hier die Schwierigkeiten aufhören). Die Schwierigkeiten der Hasse-Brandler sind im Mittelteil, wo 3 Seillängen mit dem 8ten Grad bewertet sind. Die erste Rotpunktbegehung gelang Kurt Albert 1987, erstbegangen wurde sie 1958 technisch (6/A2).

 

Alexander Hubers free solo in der Hasse-Brandler:

Am ersten August kletterte Alexander ‚free solo' - mit Kletterschuhen, Helm und Magnesiasack - durch die Diretissima der Großen Zinne. Sechs Tage verbachte er vorher in der Route. Beim ersten Mal kletterte er zusammen mit Guido Unterwurzacher die Hasse-Brandler ‚on sight', anschließend stieg er mit Michi Althammer wieder in die Route ein. Nach fünf Klettertagen kannte er alle schwierigen Stellen der Route, hatte jeden Kletterzug perfekt einstudiert und wusste vor allem, welchen Griffen er im doch nicht immer hundertprozentig soliden Zinnendolomit trauen durfte.

 

Absicherung:
Die Route wurde von Alex Huber bis zum Biwak saniert. Die vielen Borhacken aus älteren Generationen bitten zudem die Möglichkeit einer Sicherung. Ein Satz Stopper und Friends bis Gr. 3 können nicht schaden und sind vor allem in den Ausstiegsrissen sehr sinnvoll.

 

Zustieg:
Vom Großparkplatz der Auronzohütte nach Osten um die Zinnen herum zum Paternsattel (ca. 20 - 30 min.). Auf Steigspuren durch das Schotterkar unter den Nordwänden nach Westen bis zum Einstieg bei einer Verschneidung links eines Pfeilers, gesamt ca. 45 min vom Parkplatz.

 

Abstieg:
Meist wird die Tour am Ringband beendet - dann quert man auf diesem nach links auf die Südseite des Berges zum Normalweg. Wer noch Zeit hat, kann aber auch nach ca. 40 m Rechtsquerung die paar Seillängen über den Originalausstieg zum Gipfel weitersteigen. Vom Gipfel führt der Normalweg nach Süden über gestuften Fels und Rinnen hinab aufs Ringband. Nun quert man auf diesem ein Stück nach Osten, bis nach einem Kamin - hier trifft man wieder mit den "Ringband-Aussteigern" zusammen - der Normalweg nach Süden hinabführt. Der Normalweg ist ziemlich verwickelt, mit vielen Steinmännern aber ganz gut markiert. Aber vorsicht, einige Steinmänner stehen auch auf Verhauern rum, also immer auf die gut ausgetretenen Begehungsspuren achten. Nach etwa 1 - 1,5 h Abstieg durch meist leichtes Abklettern I bis II, einige Stellen III, die auch abgeseilt werden können, erreicht man die Schlucht zwischen Gr. Zinne und Kl. Zinne. Nun nach Süden über Geröll hinab zum breiten Wanderweg, auf dem man nach rechts (Westen) zurück zum Parkplatz kommt. Gesamt ca. 2 h.

 

Zum ausführlichen Topo (von Walter Lackermayr)

 

 

 

Tourenbericht mit Bildern zu finden unter www.stadler-markus.de

 

 

 


 

 



 

 

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