Südtirols 7 Summits – Die höchsten Berge Südtirols
Â
Jeder Alpinbergsteiger träumt davon - die „Seven Summits“, die höchsten Berge der Kontinente. Es sind dies:
der Mount Everest (8850m) Asien der Aconcagua (6962 m) Südamerika der Mount MCKinley (6195m) Nordamerika der Kilimandscharo (5895m) Afrikas der Elbrus (5642m) Europa der Mount Vinsion 84892m) Antarktis die Carstensz Pyramide (4884m) Ozeanien.
Â
Â
Allesamt beeindruckende Felsformationen deren Gipfel nur den erfahrensten Bergsteigern vorenthalten sind.
Südtirols höchste Gipfel können zwar nicht mit den Höhen der „7Summits“ mithalten, sind aber nicht minder schöne Berge und auch nur alpin-erfahrenen Gipfelstürmern zu empfehlen. Sie befinden sich alle im „Wildem Westen“ des Landes, dem Vinschgau, einem Tal vom Reschenpass bis zur Kurstadt Meran.
Die höchster Erhebung Südtirols (Tirols und dem ehemaligen Österreich-Ungarischem Reich) ist der Ortler mit seinen 3905m. Der stark vergletscherte Berg ist der Hauptgipfel der Orlergruppe, einer Gebirgsgruppe der südlichen Ostalpen. Ebenfalls in der Ortlergruppe, aber keinesfalls im Schatten des Ortlers sind noch vier, der sieben höchsten Gipfel Südtirols zu finden. So erhebt sich die Königsspitze an der Westflanke des Ortlers mit stattlichen 3851m auf Platz zwei der majestätischsten Berge des Alpenlandes. Der stark vergletscherte Berg liegt an der Grenze zwischen Südtirol und der Lombardei und ist aufgrund seiner auffallenden Form für viele der Schönste und vielleicht schwierigste Berg Südtirols. Seine Erstbesteigung erfolgte erst 1854 durch Stephan Steinberger. Platz drei geht an den Cevedale (3769m) einem Gipfel am Ende des Martelltales. Der Cevedale liegt genau an der Grenze zum Trentino unddar sich daher auch „höchster Berg des Trentino“ betiteln. Besondere Aufmerksamkeit erlangte der Berg im Gebirgskrieg von 1915-1918. An ihm verlief die Gebirgsfront an der zahlreiche Soldaten ihr Leben gelassen haben. Noch heute erinnern zurückgelassene Kanonenrohre an die schrecklichen Stunden in den eisigen Höhen. Knapp vorbei an den höchsten drei und somit viert höchste Erhebung des Landes die südliche Zufallspitze (3757m.) Sie ist dem Cevedale im Nordosten vorgelagert und erhebt sich aus dem Langenferner, einem Gletscher der vom Martelltal bis ins Trentino reicht und im Winter und Frühjahr zahlreiche Skitourengeher anlockt. Auf der Suche nach dem nächst Höheren, verlassen wir die Ortlergruppe und wechseln in die Ötztaler Alpen. Denkbar knapp, aber entscheidende 3hm schieben die Weisskugel (3738m), einem majestätischen Gebirgskopf zwischen dem Langtauferertal und dem Suldental, auf Platz 5. Die Weisskugel ist nach der Wildspitze (Österreich) der höchste Berg der Ötztaler Alpen und hat aufgrund ihrer zentralen Lage eine der umfassendsten Ausblicke in den gesamten Alpen. Der sechst höchste Gipfel liegt wieder im Ortlergebiet. Es ist dies der Monte Zebrù (3735m), einem auf den ersten Blick unscheinbaren Berggipfel. Grund dafür ist seine Lage genau zwischen den beiden höchsten Berge des Landes, dem Ortler und der Königsspitze. Aber gerade deshalb sollte er nicht lins liegen gelassen werden, denn er bietet auf seinem Gipfel ein unbeschreibliches Panorama und den wahrscheinlich besten Ausblick auf seine Nachbarn. „Last but not least“ die Thurwieserspitze (3652m), auch sie im Ortlergebiet am Kristallkamm, einer vom Stilfser Joch bis zum Ortlerpass verlaufenden Bergkette gelegen.